eyetoeye logo

 

De vereniging
Het team
Het concept
De Workshops
De pers
De film
Veel voorkomende vragen
Materiaal bestellen
Neues auf den Seiten
Links
Intern
De mailinglijst

Ich hatte kein Kleingeld...

In diesem Buch erzählen Flüchtlinge und EinwanderInnen von ihren Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus - unkommentiert.
Ihre Erzählungen sind Originaltöne, persönliche Wahrnehmungen und Empfindungen - sie sind subjektiv.
Dabei geht es sowohl um Erlebnisse mit offensichtlicher Diskriminierung von anders denkenden, anders lebenden, anders aussehenden Menschen, als auch um den subtilen Rassismus, der nicht Betroffenen weitgehend verborgen bleibt oder so weit zur gesellschaftlichen Normalität gehört, daß er nicht wahrgenommen wird.

Rassismus wirkt in allen Bereichen des täglichen Lebens, grenzt Menschen aus, verletzt, kann sie sogar zerstören. Die in diesem Buch dokumentierten Gesprächen schildern Erfahrungen mit Rassismus

  • auf der Straße
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • am Arbeitsplatz
  • bei der Wohnungssuche
  • in Behörden
  • bei der Polizei
  • in Flüchtlingsunterkünften
  • an Universitäten
  • an Schulen
  • und in der Nachbarschaft.

"Ich hatte kein Kleingeld..."

Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus
16 Gespräche mit Flüchtlingen und EinwanderInnen, geführt von Dorothea Schütze
208 Seiten, 7,60 Euro

Justus von Liebig Verlag Darmstadt, ISBN 3-8739-0120-X

Drei kurze Auszüge:

Einmal waren wir zusammen hier zu Hause. Ich male sehr gerne und sie auch. Wir saßen am Tisch. Und dann sagte sie zu mir: "Mama, gib' mir doch mal den Hautfarbe-Stift." Und ich sage zu ihr: "Was? Hautfarbe?" Und sie sagt: "Ja, der rosafarbene Stift." Und ich sage zu ihr: "Der Stift ist rosafarben, nicht hautfarben." "Ja, ich weiß Mama, aber die anderen sagen das in der Klasse. Das ist hautfarben." Und ich sage: "Aber das stimmt doch nicht. Welche Hautfarbe? Meine Hautfarbe jedenfalls nicht." Und da hat sie angefangen zu weinen.
(Marina da Cruz, 44, Brasilien)

Zum Beispiel hat mal einer geklingelt, und meine Mutter machte die Tür auf. Sie hat natürlich das Kopftuch auf, wenn sie rausgeht. Er: "Ist der Chef da?" Meine Mutter: "Was?" Er: "Ja, ist der Chef da?" "Der steht vor Ihnen." Er hat gedacht, meine Mutter wäre die Putze hier. Unverschämtheit!
(Maimuna Khan, 18, Naher Osten)

Du sollst alles vergessen, du sollst einfach beruhigt sein und schlafen. Und das ist für dich wie irgendwo kaltgestellt. Das heißt soviel wie: Wir wollen Euch nicht. Wir können Euch das Asylrecht nicht absprechen, wir können Euch auch nicht rausschmeißen. Aber wir können Euch ruhig mal kaltstellen, bis Ihr die Schnauze voll habt, dann fliegt Ihr schon von allein nach Hause.
(Ahmed Abdul Rahman, 38, Sudan)

Das Buch kann direkt bei uns betellt werden. -->

back  

 


This page was last modified on Wednesday, 03-Dec-2003 22:11:32 CET
eyetoeye ist ein Service von Jürgen Schlicher
Steiermarkstr. 103, 47249 Duisburg
Tel.: 0203 / 60 49 548 , mobil: 0173/21 30 327
E-Mail: info@eyetoeye.org, www.eyetoeye.org